{"id":27,"date":"2016-11-10T01:58:08","date_gmt":"2016-11-09T23:58:08","guid":{"rendered":"http:\/\/genesis.ch\/?p=27"},"modified":"2017-05-09T22:57:17","modified_gmt":"2017-05-09T20:57:17","slug":"usa-trip-oktober-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/genesis.ch\/?p=27","title":{"rendered":"USA-Trip Oktober 2016"},"content":{"rendered":"<p>Als ich in der ersten Oktoberh\u00e4lfte 2016 den S\u00fcdwesten der USA bereiste, war der Wahlkampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton noch voll im Gange und in Las Vegas habe ich die 2. Debatte auf CNN live mitverfolgt und w\u00e4hrend dem Autofahren etliche Stunden Polittalks angeh\u00f6rt. Dass Donald Trump nun als Pr\u00e4sident gew\u00e4hlt wurde, ist sicher eine grosse \u00dcberraschung, aber irgendwie halt doch die logische Konsequenz in einem Land, dass in den letzten Jahren zu viele Verlierer produziert und diese sich selbst \u00fcberlassen hat. Aber das ist ein anderes Thema&#8230;<\/p>\n<p>Die Reise begann in San Francisco (Kalifornien), einer Stadt, die im Gegensatz zu Las Vegas, welches die letzte Station meiner Reise war, aus meiner Sicht nicht typisch amerikanisch ist, anders auch als New York. In SF hatte ich oft das Gef\u00fchl, ich k\u00f6nnte auch in einer gr\u00f6sseren europ\u00e4ischen Stadt sein, ja sogar in Z\u00fcrich. Wundersch\u00f6n ist der dem Meer entlanggezogene Pier, imposant die Golden Gate Bridge, welche es sich lohnt zu Fuss zu \u00fcberqueren, da man einen wundersch\u00f6nen Blick auf SF und Alcatraz hat. Und mit den Cable Cars muss man nat\u00fcrlich auch einmal gefahren sein (kurz im kleinen Museum vorbeizuschauen, lohnt sich auch). SF ist zudem deutlich h\u00fcgeliger, als ich es mir vorstellte. Das Sch\u00f6ne an SF ist, dass man einen Grossteil der Stadt zu Fuss erkunden kann. Ich bin auch von der Golden Gate Bridge zur\u00fcck nach SF gelaufen, auch das ist gut machbar und sehr sch\u00f6n, dem Meer entlang. Etwas st\u00f6rend sind die extrem vielen Obdachlosen, aber das scheint einfach zu SF dazuzugeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Danach fuhr ich zwei lange Tag hunderte von Kilometern mit Zwischenhalt in Barstow Richtung Grand Canyon. Am Abend war es dort sehr k\u00fchl, ja schon kalt. Am anderen Tag aber wieder angenehm \u00fcber 20 Grad. Der Grand Canyon ist imposant, es war mir nicht bewusst, wie gross das Gebiet und wie breit der Canyon ist und vor allem auch, dass er \u00fcber 2000 m.\u00fc.M. liegt. Wenn man dem Rim entlang l\u00e4uft, hat man einen tollen Ausblick auf den Canyon und abseits der grossen Parkpl\u00e4tze mit entsprechend vielen Touristen, war nicht viel los. Der Grand Canyon ist etwas vom imposantesten, das ich je gesehen habe. Speziell im Grand Canyon ist, dass man hier zwar alle Arten von S\u00fcssgetr\u00e4nk, aber kein Wasser in kleinen Petflaschen kaufen kann. Es gibt daf\u00fcr etliche Wasserauff\u00fcllstationen auf der Wanderroute dem Rim entlang.<\/p>\n<p>Weiter ging es tags darauf wieder ein paar hundert Kilometer nach Arizona ins Monument Valley. Hier ist der Temperaturunterschied von Tag und Nacht noch extremer. Hier erlebte ich auch einen der sch\u00f6nsten Sonnenaufg\u00e4nge. Zu empfehlen ist der Wild-Cat Trail, eine kleine Wanderung, welche um einen der grossen Steinh\u00fcgel f\u00fchrt. Als Kontrast zum Grand Canyon, wo die Farben grau und gr\u00fcn vorherrschten, sind hier der Sand und die Felsen r\u00f6tlich.<\/p>\n<p>Als letzter der Nationalparks besuchte ich im Bundesstaat Utah den Bryce Canyon. Hier lohnt sich eine Wanderung in die Schlucht hinunter, den eindr\u00fccklichen Hoodoos entlang. Die Wege sind gut und nicht wirklich anstrengend.<\/p>\n<p>Ich kann alle drei Nationalparks sehr empfehlen. Man kann entweder bei jedem Nationalpark Eintritt bezahlen oder gleich eine Jahreskarte erwerben. Wenn man 3 P\u00e4rke besucht, dann lohnt sich bei 2 Personen mit Auto eine Jahreskarte.<\/p>\n<p>Ebenso eindr\u00fccklich wie die Nationalparks, ist die endlose Weite der Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada. Da kann man stundenlang praktisch geradeaus fahren und kommt an keinem gr\u00f6sseren Ort vorbei, sieht grosse Farmen und ab und zu diese trostlosen Trailerparks. In Kalifornien sieht man etliche grosse Windparks.<\/p>\n<p>Zum Abschluss gabs dann den grossen Kontrast mit Las Vegas und seinem 24-Stunden-Betrieb (ausser bei den Restaurants, aber auch dort findet man in den Casinos meist ein Restaurant, dass noch offen hat). Ich hatte ein Zimmer im Bellagio mit Blick auf das ber\u00fchmte Wasserspiel, das am Nachmittag\/Abend regelm\u00e4ssig zu bestaunen ist&#8230;.der Fernseher liefert die passende Musik auf einem eigenen Kanal dazu.<\/p>\n<p>Obwohl Las Vegas nicht allzu gross ist, kommt man vor lauter Casinos, Hotels mit ihren unz\u00e4hligen Gesch\u00e4ften, fast nicht vorw\u00e4rts. Man kann sich stundenlang praktisch nur innerhalb der Geb\u00e4ude bewegen, wenn man will, man muss nur f\u00fcr eine kurze Passage nach draussen. Einfach der Strasse entlang zu laufen ist fast m\u00fchsamer und wohl aus konsumtechnischen Gr\u00fcnden auch nicht erw\u00fcnscht. In Las Vegas war es tags\u00fcber, aber auch in der Nacht angenehm warm.<\/p>\n<p>Las Vegas ist faszinierend f\u00fcr zwei, drei Tage. Danach hat man es aus meiner Sicht gesehen. Eindr\u00fccklich ist, wenn man mit dem Auto durch die Steppenw\u00fcste f\u00e4hrt und dann am Horizont die ersten Wolkenkratzer auftauchen, quasi aus dem Nichts heraus.<\/p>\n<p>Ich war rund 12 Tage unterwegs. Es war ein gedr\u00e4ngtes, aber eindr\u00fcckliches Programm f\u00fcr diese kurze Zeit. Da ich mit einem Kollegen unterwegs war, konnten wir uns beim Autofahren abwechseln, so dass man weniger Pausen einlegen und mehr Kilometer fahren konnte. R\u00fcckblickend w\u00fcrde ich in SF anstatt 4 nur 3 N\u00e4chte verbringen und daf\u00fcr im Grand Canyon zwei N\u00e4chte und dort noch eine Wanderung den Canyon hinunter machen.<\/p>\n<p>Roger, November 2016<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich in der ersten Oktoberh\u00e4lfte 2016 den S\u00fcdwesten der USA bereiste, war der Wahlkampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton noch voll im Gange und in Las Vegas habe ich die 2. 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